22.06.2018

Dem Papst ganz nah: Eindrücke über Eindrücke

Zu Besuch bei Papst Franziskus in Genf: die Vielfalt in der Kirche wird sichtbar

Nach dem Besuch bei ökumenischen Rat der Kirchen feierte Papst Franziskus am Donnerstag, 21. Juni 2018, in Genf zusammen mit über 40'000 Gläubigen eine Messe.

Über 200 davon reisten aus Basel an. In insgesamt vier Reisebussen waren alle Altersstufen vertreten: Vom einjährigen Kind über die Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Erwachsenen bis zu den Senioren. Menschen aus der Schweiz, dem umliegenden Europa, Afrika, Asien und Amerika. Es wurde Schweizerdeutsch, Deutsch, Italienisch, Französisch, Englisch, Kroatisch, Malealam, Tamil und vieles mehr gesprochen.

Nachfolgend einige Eindrücke

Veronica: Ich fand, es hat sich richtig gelohnt, den Papst zu besuchen. Es war so schön, vor allem als er mit seinem Car vorbei fuhr. Alle jubelten, 40'000 Menschen, das war ein unbeschreiblicher Moment. Mir kamen sogar die Tränen hoch und ich kann nicht erklären wieso.

Manuel: Mich beeindruckte die friedliche Stimmung, welche der Papst ausstrahlte und welche sich auf die Gläubigen übertrug. Von Papst Franziskus' Predigt nehme ich mit, dass man einander vergeben sollte. Durch die Vergebung zeigt Gott seine Liebe und seine Barmherzigkeit jedem einzelnen.

Slavka, Halina und Andelka: Wir sind mit grossen Erwartungen nach Genf gepilgert, weil es unsere erste Begegnung mit Papst Franziskus war. Die Menge der Menschen, die zum Papst kam, hat uns begeistert. Man sieht, dass die Kirche in der Schweiz lebt. Die Begrüssung von Weihbischof Alain de Raemy an die Pilger aus verschiedenen Ländern war faszinierend. Es wurde deutlich, dass die Schweiz multikulturell und weltoffen ist.Die Botschaft des Papstes war die Vergebung, Bruderschaft und der Ruf nach einem einfachen Leben. Es war ein Erlebnis, das lange in Erinnerung bleibt.