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07.05.2018

Stimmungsvoller trinationaler Tag der Kirchen in Mulhouse

Gasse mit Ständen
Gasse mit Ständen

Der trinationale Kirchentag (KIRK 2018) am Samstag, 5. Mai, im historischen Zentrum der Stadt Mulhouse war geprägt von einer tollen Stimmung, grossartigem Wetter und einem ausserordentlich vielfältigen Programmangebot.

Im Zentrum von KIRK 2018 (Kirchen am Rheinknie) stand das Thema Geschwisterlichkeit mit seinen unzähligen, vielschichtigen und spannenden Fragestellungen. Diese wurden in Workshops, Konferenzen, Ausstellungen, Konzerten, Spektakel und Podiumsdiskussionen, aber auch in Form von Gebeten und einem prächtigen, solidarischen Markt rund um die Kirche Saint-Étienne aufgearbeitet. Dass nicht nur der Basler Bischof Felix Gmür, sondern auch Kirchenratspräsident Christian Griss und Synodenpräsident Martin Elbs, den Weg nach Mulhouse auf sich nahmen und KIRK 2018 besuchten, zeigte den Stellenwert der Veranstaltung und ist eine bemerkenswerte Wertschätzung. "Die Kirchen sind ein Licht für die Menschen in der ganzen Region", sagt Bischof Felix Gmür vor Mitgästen.

In einem hochinteressanten Podiumsgespräch im eindrücklichen Temple Saint-Étienne äusserten sich Politikerinnen und Politiker aus den drei Ländern zu Fragen zum Thema Demokratie der Geschwisterlichkeit und kamen mitunter zum Schluss, dass dieser Anlass in Mulhouse nicht zuletzt auch ein starkes Signal an die Politik sei, speziell in einer Zeit der vermehrten politischen Abgrenzungen. Gerade in der Dreiländerregion wurden in den letzten Jahrzehnten diverse trinationale Plattformen institutionalisiert, um unter anderem Anliegen wie das Zusammenleben näher zu beleuchten sowie eine hohe Qualität mit der entsprechenden Toleranz zu gewährleisten.

Die Programmvielfalt war überaus eindrücklich und stellte die Teilnehmenden wiederholt vor die Qual der Wahl. KIRK fand, seit der Première 2003 in Lörrach, zum fünften Mal statt. Wann und in welcher Form der nächste trinationale Kirchentag zur Durchführung gelangen wird, ist derzeit noch offen, sicher aber ist, dass Turnusgemäss die Stadt Basel wieder Durchführungsort sein wird.

Meinrad Stöcklin


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