Römisch-Katholische Kirche des Kantons Basel-Stadt

Aktuell

15.05.2018

Reisemöglichkeit und Wissenswertes zum Papstbesuch in Genf

Donnerstag, 21. Juni um 17.30 Uhr hält Papst Franziskus in der Palexpo in Genf eine Messe. Für diejenigen, ...

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07.05.2018

Stimmungsvoller trinationaler Tag der Kirchen in Mulhouse

Der trinationale Kirchentag (KIRK 2018) am Samstag, 5. Mai, im historischen Zentrum der Stadt Mulhouse ...

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26.03.2018

Kloster sucht neue Nutzer

Die Stiftung Beinwil sucht auf den 1.1.2019 (oder nach Vereinbarung) für das ehemalige Benediktinerkloster ...

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22.03.2018

Die spirituelle Dimension ist im Gesundheitswesen gefragt - Plenarversammlung der RKZ vom 16./17. März 2018 in Schaffhausen

An ihrer Plenarversammlung vom 16./17. März 2018 legte die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der ...

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Kirchensteuern in Basel Stadt - wie funktioniert das?

In Basel-Stadt sind die evangelisch-reformierte, die römisch-katholische, die christkatholische Kirche, sowie die israelitische Gemeinde als „öffentlich-rechtliche Persönlichkeiten“ nach § 126 der Kantonsverfassung anerkannt. Sie dürfen damit Steuern erheben. Es sind nur natürliche Personen mit Mitgliedschaft in einer anerkannten Religionsgemeinschaft kirchensteuerpflichtig – juristische Personen also nicht.

Erhoben werden die Steuern in Basel-Stadt von den Kirchenverwaltung selbst. Damit ist für den Steuerzahler sehr transparent, dass es sich nicht um einen Teil der staatlichen Steuern handelt.

Berechnet wird die Steuer nach der tatsächlich geschuldeten Kantonssteuer. Der Steuerfuss wird vom Kircheneigenen Parlament festgelegt und liegt derzeit bei 8%. Der Steuerfuss wird nicht periodisch überpüft und ist auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Anders als in anderen Kantonen knüpft die Kirchensteuer in Basel Stadt nur an eine Steuerart an, nämlich an die Einkommensteuer.

Im Vergleich zwischen den Kantonen lässt sich ganz nüchtern feststellen dass Basel Stadt in Bezug auf Steuersubjekte (ohne Juristische Personen), Transparenz (Erhebung durch die Kirchenverwaltung), Anknüpfung und Berechnung (nur der tatsächlich geschuldete Betrag einer Steuerart), sowie einem eher niedrigen Steuerfuss (zum Vergleich der Kirchensteuersätze) eine  bescheidene Praxis übt.