Ökumenische Gefängnisseelsorge Basel-Stadt

Die Gefängnisseelsorge in Basel-Stadt ist ein Angebot der römisch-katholischen und der evangelisch-reformierten Landeskirchen in den Basler Gefängnissen für die Menschen in der Untersuchungshaft, im Strafvollzug und in der Ausschaffungshaft. Die Seelsorgerin engagiert sich für alle Eingewiesenen, unabhängig von Konfessionen, Religionen, Lebens- und Glaubensauffassungen und unabhängig der Delikte.

Gefängnisseelsorge ist Sorge um den Menschen in seiner Ganzheit und mit seiner ganzen Lebensgeschichte. Die Seelsorge ist ein Freiraum für die Begegnung und das persönliche Gespräch unter vier Augen. Es ist ein Angebot, um nach Sinn und Zukunft im Leben zu fragen oder Fragen rund um die Haftsituation, Beziehungen, den Glauben, die Bibel (oder andere heiligen Schriften) zu diskutieren und zu beten. Das Seelsorgegespräch steht innerhalb und ausserhalb der Gefängnisse unter dem Seelsorgegeheimnis.

Das Angebot umfasst die einmalige oder regelmässige Begleitung von Menschen in Haft.

Motivation und Auftrag der Seelsorge ist die Liebe Gottes allen Menschen weiterzugeben. „Ich war im Gefängnis, und ihr habt mich besucht.“ Wie Jesus im Evangelium nach Matthäus 25,36 sagt.

Die Gefängnisseelsorge steht in regelmässigem Kontakt zu den Gefängnisleitungen und den Vollzugsangestellten. Auch Angestellten steht die Seelsorge offen.

Die Gefängnisseelsorge in Basel-Stadt wird von einer Begleitgruppe mit Verantwortlichen von Kirche und Justiz fachlich unterstützt.

Tätigkeiten:
•    Wöchentliche Besuche und Gespräche in den Gefängnissen
•    Weihnachts- und Osterfeiern in den Haftanstalten
•    Öffentlichkeitsarbeit
•    Besuch von Interessentinnen und Interessenten und Schulklassen
•    Medien, Radio

Dinah Hess
Ökumenische Gefängnisseelsorgerin und evangelische Pfarrerin
Direkt: 078 236 88 12

dinah.hess@rkk-bs.ch