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29.12.2020

Grosse Akzeptanz für Einschränkungen

In den Pfarreien und Gemeinschaften der Römisch-Katholischen Kirche in Basel-Stadt (RKK BS) wurden über die Weihnachtstage insgesamt rund 60 Gottesdienste gefeiert. Die Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stiessen weitgehend auf Akzeptanz und die Besucherinnen und Besucher der Gottesdienste zeigten Solidarität, Respekt und Hilfsbereitschaft.

Die Anzahl der Teilnehmenden an Gottesdiensten war bekanntlich auf maximal 50 Personen beschränkt. Sämtliche Pfarreien und Gemeinschaften leisteten einen enormen Zusatzaufwand und führten ihre Gottesdienste täglich mehrfach durch, zum Teil bis zu vier Mal am Tag (siehe auch die spezielle RKK-Medienmitteilung vom Dienstag, 22. Dezember). Dabei leisteten besonders auch freiwillige Helferinnen und Helfer ein noch grösseres Engagement und alles verlief reibungslos.

Schmerzlich vermisst wurden das populäre gemeinsame Singen sowie die Möglichkeiten, sich standesgemäss zu treffen und zu begrüssen oder (speziell in den italienischen Messen) das Fehlen der volkstümlichen Bräuche wie der Kuss des Christkindes.

Besonders originell war zum Beispiel in der Pfarrei St. Anton das gemeinsame Singen der „Stillen Nacht“ an Heiligabend von zuhause aus verschiedenen privaten Fensters in der Umgebung der Antoniuskirche oder in der gleichen Pfarrei der Kindergottesdienst gestaltet als Herbergssuche.

Bedauert wurde vereinzelt, dass in der Kirche St. Clara über die Weihnachtstage kein Gottesdienst angeboten wurde. Gemäss den Pfarreiverantwortlichen hätten jedoch „die äusserst positiven und begeisterten Reaktionen zur Weihnachtskirche diese Bedenken bei weitem wettgemacht“. Vom 24. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 erstrahlt die Kirche St. Clara täglich von 08.00 bis 20.00 Uhr in weihnächtlichem Licht. Musik und Stille erfüllten vom 24. bis 27. Dezember 2020 wechselnd den Raum (siehe Fotos).

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